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        <title>Programmdebatte - </title>
        <description>Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik. So lautet der erste Satz im Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm der FDP. Was zeichnet den Liberalismus heute aus und was bedeutet Freiheit für uns Liberale im 21. Jahrhundert? Wie wollen wir langfristige Grundlinien liberaler Politik in die Zukunft fortschreiben? Wie positionieren wir grundsätzlich in zentralen Politikfeldern? Über diese Fragen wollen wir mit Ihnen in der Schlussphase der Grundsatzdebatte diskutieren.  Jetzt sind Sie aufgerufen, sich an der Debatte zu beteiligen. Mit Anregungen und konkreten Verbesserungsvorschlägen.</description>
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        <lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 14:14:49 +0200</lastBuildDate>
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            <title>Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik (1 Antwort)</title>
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            <description><![CDATA[ Jeder Mensch ist einzigartig, und die liberale Politik ist die einzige, die sich jederzeit daran ausrichtet, Menschen zur Selbstentfaltung zu ermächtigen und zu ermutigen. Wir ergreifen Partei für die Chancen von Querdenkern, Einsteigern und Machtlosen. Wir treten ein für Toleranz, für freie Entscheidungen, für die Emanzipation des Einzelnen und für die Vielfalt in der Gesellschaft. In bewährter Tradition stehen wir gegen jeden Zwang und die Dominanz einer herrschenden Mehrheit, gegen Bevormundung und Nivellierung, gegen Anpassungsdruck und wirtschaftliche Machtmonopole. Gegen alle Katastrophenfurcht, Rückschrittswünsche, Wachstumskritik und Zukunftsängste vertrauen wir den Menschen, im Rahmen einer freiheitlichen Grundordnung eine friedliche, freie und gerechte Welt zu schaffen. Wer das Vertrauen in den mündigen Menschen verliert, verliert am Ende auch die Freiheit.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>I. Freiheit ist nicht selbstverständlich</category>
            <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:40:26 +0100</pubDate>
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            <title>Vielfalt ist eine Chance für individuelle Selbstentfaltung und sozialen Aufstieg (1 Antwort)</title>
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            <description><![CDATA[ Die liberale Gesellschaft ist dynamisch und offen. Die Vielfalt der Lebensentwürfe und die Möglichkeiten zur Selbstentfaltung sind für uns gleichermaßen Grundlage und Ergebnis einer liberalen Gesellschaft. Wo Menschen mit vielfältigen Lebenszielen zusammenwirken, entstehen neue Möglichkeiten zum gesellschaftlichen Aufstieg und zum persönlichen Wachstum für jeden Einzelnen. Diese gelebte Vielfalt offener Gesellschaften mehrt Chancen und Wohlstand und verbessert nicht zuletzt die Lebensbedingungen für Schwache und Bedürftige. Wir wollen keine Gesellschaft, in der Unterschiede von Menschen und ihre Entscheidungen eingeebnet werden, in der Merkmale der Herkunft zementiert und Entwicklungen gebremst werden.<br />
Wir wollen nicht nur Diskriminierungen verhindern, sondern auch eine vielfältige Gesellschaft und Arbeitswelt fördern, in der tatsächlich jeder und jede eine reale Chance auf individuellen Aufstieg und Selbstentfaltung hat. Geschlecht, ethnische Herkunft, Sexualität, Behinderung, Religion und Weltanschauung gehören zur Persönlichkeit eines Menschen. Für Liberale ist es normal, verschieden zu sein. Anders zu sein, ist kein Defizit. Liberale Politik schützt in besonderem Umfang vielfältige Lebensformen und Lebensentwürfe – und damit ein angstfreies Anderssein.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:37:50 +0100</pubDate>
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            <title>Emanzipation heißt, sich aus Unmündigkeit zu befreien (1 Antwort)</title>
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            <description><![CDATA[ Emanzipation heißt für Liberale nicht allein die Emanzipation der Geschlechter, sie umfasst auch die Emanzipation in der Familie, im Alter und von Minderheiten. In diesem Sinne ist Emanzipation ein individueller und gesellschaftlicher Befreiungsprozess. Wir unterstützen deshalb jeden dabei, seine Aufstiegschancen durch Bildung zu ergreifen. Selbstverantwortung erfordert, sich von fremden Autoritäten zu emanzipieren, Bevormundungen und Bemutterungen zu überwinden und sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Liberale wenden sich gegen eine Mentalität, in der Freiheit und Verantwortung delegiert werden – ob an den Staat, an Massenorganisationen oder den jeweils anderen. Wir wollen Menschen stattdessen dahingehend stärken, sich in der Offenheit von Wirtschaft und Gesellschaft bewähren zu können. Wer sich frei entfalten will, braucht Selbstvertrauen und Freiräume. Wer etwas versucht und seinen Beitrag beisteuern möchte, verdient Respekt und Unterstützung in einer neuen Kultur der Anerkennung.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:39:08 +0100</pubDate>
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            <title>Familien als Gemeinschaft mit Kindern verstehen und schützen (4 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3286,3286#msg-3286</link>
            <description><![CDATA[ Fundament jeder positiven Persönlichkeitsentwicklung ist die Erfüllung ideeller Grundbedürfnisse wie Liebe, Geborgenheit und Anerkennung. Die Erfüllung dieser ideellen Grundbedürfnisse ist wegweisend für den weiteren Lebenslauf, für lebensbejahendes und positives Denken sowie für die Fähigkeit, selbst Liebe, Geborgenheit und Anerkennung an andere weiterzugeben. Jedes Kind hat das Recht darauf, sich zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilzuhaben. Die staatliche Gemeinschaft schützt Kinder vor körperlicher und seelischer Vernachlässigung und fördert ihre Rechte. In einem liberalen Staat steht an erster Stelle die Pflicht der Eltern, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen. Alle Maßnahmen, die Kinder betreffen, müssen sich vorrangig am Wohl der Kinder orientieren.<br />
Chancen unabhängig von der Herkunft beginnen bereits im Kleinkindalter. In der Verantwortung für ihre Kinder sehen Liberale zwar zunächst die Eltern und erst dann Staat und Gesellschaft. Dennoch kann staatliche Intervention erforderlich sein, um die Grundrechte und den Schutz der Kinder gegenüber ihren Eltern zu sichern.<br />
Familie bedeutet heute nicht mehr nur die Lebensgemeinschaft von leiblichen Elternpaaren mit ihren Kindern. Daneben leben heute beispielsweise auch Alleinerziehende, Patchwork-Familien oder gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern in hohem Verantwortungsbewusstsein als Familien. Liberale wollen allen Menschen ermöglichen, sich für eine Familie und damit die Verantwortung für Kinder zu entscheiden.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:40:24 +0100</pubDate>
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            <title>Vereinbarkeit von Ausbildung, Beruf und Familie (3 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3285,3285#msg-3285</link>
            <description><![CDATA[ Vereinbarkeit von Ausbildung, Beruf und Familie<br />
<br />
Die Entscheidung für Kinder darf nicht zur Benachteiligung in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft, in Lebenskrisen oder im Alter führen. Gemeint ist damit nicht nur die rechtliche, sondern auch die real existierende Benachteiligung, insbesondere von Frauen. Der Staat kann gegenüber den Anforderungen der Arbeitswelt einen geschützten Raum sichern und mithin die Entscheidung für Kinder durch eine familienfreundliche Infrastruktur erleichtern.<br />
Dazu gehört zuvorderst der flächendeckende bedarfsgerechte Ausbau von Kindertageseinrichtungen und anderen Formen der Nachwuchsbetreuung. Hier muss die Finanzierung der Kinderbetreuung Vorrang haben vor dem weiteren Ausbau familienpolitischer Transferzahlungen. Durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf können neue Rollenbilder und Strukturen in der Arbeitswelt entstehen. Erziehende brauchen einen flexiblen Arbeitsmarkt und Arbeitszeitmodelle, die ihnen die Verbindung von Beruf und Familie ermöglichen – unabhängig vom Geschlecht.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 11:20:42 +0100</pubDate>
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            <title>Stärkung von Verantwortungsgemeinschaften (7 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3284,3284#msg-3284</link>
            <description><![CDATA[ Die Vielfalt der Lebensentwürfe zeigt sich auch in der Vielfalt der Lebensgemeinschaften. Fundament unserer Gesellschaft ist die Übernahme dauerhafter Verantwortung füreinander. Aber wir schreiben den Menschen die Form ihres Zusammenlebens nicht vor. Welchen Platz sie in der Gesellschaft anstreben, welche persönlichen Bindungen sie eingehen und welche sie wieder lösen, bleibt nur den einzelnen Menschen überlassen.<br />
Die wichtigste und grundlegende Lebensgemeinschaft ist die Familie als generationenübergreifende Verantwortungsgemeinschaft. Die Familie ist Quelle von Anerkennung und Solidarität über Generationen hinweg. Unser Bild von Ehe, Familie und anderen Verantwortungsgemeinschaften bleibt aber offen. Alle Paare sollen die Ehe eingehen können. Bei Rechten und Pflichten machen wir keine Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern und Ehegatten. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der eigenen Lebensgemeinschaft ist Privatsache.<br />
Auch Menschen ohne verwandtschaftliche oder geschlechtliche Beziehung zueinander bilden Gemeinschaften, die auf Dauer angelegt sind, um sich beispielsweise die Unabhängigkeit von Alten- und Pflegeheimen zu bewahren oder um das Leben gemeinsam zu meistern. In all diesen Formen nehmen Menschen aus freier Entscheidung Verantwortung füreinander wahr und bilden somit Verantwortungsgemeinschaften.<br />
Deshalb plädieren wir dafür, ein Rechtsinstitut „Verantwortungsgemeinschaft“ einzurichten, das mit Rechten und Pflichten der Ehe ausgestattet ist. Dagegen sollen Rechte und Pflichten von Ehegatten nicht ungefragt auf nichteheliche Lebensgemeinschaften übertragen werden, ein freies Zusammenleben muss möglich sein.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:11:42 +0100</pubDate>
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            <title>Selbstverantwortung durch Bildung ermöglichen (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3283,3283#msg-3283</link>
            <description><![CDATA[ Die gewachsene gesellschaftliche Freiheit fordert von jedem Einzelnen ein, für sein eigenes Leben mehr Verantwortung zu übernehmen. Insbesondere durch Bildung wollen Liberale zur Selbstverantwortung ermutigen und ermächtigen. Gute Bildung in all ihren Facetten ist in der offenen Gesellschaft für die eigenen Lebenschancen entscheidend.<br />
Leider versagt unser Bildungssystem gegenwärtig noch zu häufig dabei, jedem die bestmögliche Bildung zu ermöglichen. Bildungserfolg hängt in Deutschland nach wie vor zu stark von der Lebensgeschichte der Eltern ab. In einem Teil unserer Gesellschaft höhlt zementierte Perspektivlosigkeit statt echter Chancengerechtigkeit das Versprechen der Aufstiegschancen generationenübergreifend aus und behindert damit die Freiheit der Entfaltung. Für uns Liberale ist das ein eklatanter Angriff auf die Grundlagen der freien Gesellschaft und auf unser Verständnis von Chancengerechtigkeit in einer dynamischen Gesellschaft. Deshalb sehen wir zu allererst in der Finanzierung bester Bildungschancen das Fundament für Aufstieg und Selbstentfaltung des Einzelnen, aber auch für Wohlstand und Wachstum der Gesellschaft. Hier kann der Staat auch individuelle Anstrengungen unterstützen, indem er privates Bildungssparen oder berufliche Weiterbildung fördert.<br />
Gleichzeitig müssen wir jedoch ein stärkeres Augenmerk auf die Inhalte unseres Bildungssystems richten. Die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten bilden den Grundstein für den individuellen Aufstieg. Dazu gehört in einer globalisierten Welt natürlich immer mehr das Beherrschen von Fremdsprachen. Bildung ist für Liberale nicht nach Schule, Ausbildung oder Studium beendet. Sie ist vielmehr eine lebenslange Aufgabe in Form von beruflicher und allgemeiner Weiterbildung. Weiterbildung eröffnet lebenslang Entfaltungschancen und ermöglicht den beruflichen Aufstieg. Nach unserer Überzeugung ist hierfür neben dem Einzelnen und den Unternehmen auch der Staat stärker als bisher mitverantwortlich.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:19:28 +0100</pubDate>
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            <title>Bildung an Kindern und Jugendlichen ausrichten (1 Antwort)</title>
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            <description><![CDATA[ Frühkindliche Bildung ist als zentraler Ausgangspunkt für die Chancen im Leben ebenso wichtig wie eine gute Schulbildung. Kinder aus bildungsfernen Familien brauchen deshalb besondere Unterstützung durch Zivilgesellschaft, Jugendarbeit und Schulen. Jedes Kind und jeder Jugendliche muss so früh wie möglich lernen, dass sich Anstrengung und Leistung lohnen. Gleichzeitig brauchen die Bildungsträger vor Ort Freiheit, um sich an den Bedürfnissen der Kinder, ihren individuellen Stärken und Schwächen orientieren und ihnen alle Wege eröffnen zu können. Bildungsinhalte und Lehrmethoden sind stärker an der Lebenswirklichkeit auszurichten. Das fördert die Motivation der Jugendlichen, ihr eigenes Leben zu meistern.<br />
Da für Liberale der Mensch im Mittelpunkt steht, setzen wir uns für frühe und individuelle Förderung ein, für größtmögliche Freiheit der Schulen und für mehr Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulen und Schulformen. Liberale sind sich aber bewusst: Der Staat kann nur Rahmenbedingungen schaffen, das familiäre Umfeld kann und darf sich seiner eigenen Verantwortung nicht entziehen.<br />
Auch der Übergang von der Schule in den Beruf muss verbessert werden. Perspektivlosigkeit trotz Hauptschulabschluss ist ein Problem, das der Staat nicht alleine lösen kann. Hier setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft, die angesichts des demografischen Wandels ein nachhaltiges Interesse an jungen Fachkräften hat. Für uns Liberale sind alle Formen der Bildung – ob frühkindlich, allgemeinbildend oder beruflich, ob akademisch oder weiterbildend – zentrales Handlungsfeld einer verzahnten Politik auf allen politischen Ebenen. Denn jedem Kind und jedem Jugendlichen sollen durch Bildung sämtliche Wege zur Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Persönlichkeit offen stehen.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 20:34:11 +0100</pubDate>
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            <title>Die Sicherung des Existenzminimums ist eine Errungenschaft (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3281,3281#msg-3281</link>
            <description><![CDATA[ Wer Armut und Ausgrenzung fürchten muss, wen die Kosten von Krankheit oder Alter fesseln, ist nicht frei. Zunächst muss der Einzelne selbst Vorsorge tragen. Liberale garantieren allerdings denjenigen, deren Leistungsfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist und die deshalb nicht oder nur teilweise durch eigene Anstrengungen ihr Leben sichern können, ein würdiges Leben in der Mitte der Gesellschaft. Die Sicherung des Existenzminimums und die solidarische Absicherung vor solchen Lebensrisiken, die der Einzelne nicht alleine tragen kann, ist eine gesellschaftliche und zivilisatorische Errungenschaft, die wir nicht preisgeben werden. Sie ist eine Säule der sozialen Marktwirtschaft, zu der wir uns klar bekennen. Diese Absicherung von Lebensrisiken ermöglicht es ja gerade, auf dem Arbeitsmarkt etwas zu wagen. Richtig organisierte soziale Sicherung fördert somit auch Innovation und Wachstum.<br />
Mit dem liberalen Bürgergeld wollen wir deshalb die unzähligen staatlichen Transferleistungen in ein faires und transparentes System zusammenführen: Das Finanzamt ermittelt dabei auf Grundlage des erzielten Einkommens anhand nachvollziehbarer Kriterien, welcher individuelle Anspruch besteht. Daraufhin wird das Bürgergeld an den Bedürftigen als „negative Steuer“ direkt ausgezahlt. So schafft das Bürgergeld eine stigmafreie Grundsicherung, die Menschen aktiviert und zu Anstrengung ermutigt, statt sie ruhig zu stellen und zu entmutigen.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:13:37 +0100</pubDate>
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            <title>Chancen auf Teilhabe statt Alimentierung (keine Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3280,3280#msg-3280</link>
            <description><![CDATA[ Liberale wollen Chancen unabhängig von der sozialen Herkunft. Jede Erneuerung des Aufstiegsversprechens legitimiert die marktwirtschaftliche Ordnung. Die faire Chance auf den eigenen Lebenstraum muss von der Herkunft abgekoppelt werden. Wer einmal stürzt oder eine Chance verpasst hat, verdient eine zweite Chance, seinen angestrebten Platz in der Gesellschaft erreichen zu können. Diese zweite Chance ergreifen muss jedoch jeder selbst. Wer die Teilhabe an Arbeit und Wohlstand verloren hat, soll daher nicht dauerhaft alimentiert werden, sondern Hilfe zu einer erneuten Chance auf Teilhabe erhalten.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:38:05 +0100</pubDate>
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            <title>Ermutigender Sozialstaat (4 Antworten)</title>
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            <description><![CDATA[ Der ermutigende Sozialstaat ist deshalb der aktivierende, aufstiegsorientierte Sozialstaat. Unser zentrales Instrument ist das liberale Bürgergeld, weil es individuelle Anstrengungen belohnt und Bürokratie abbaut. Der ermutigende Sozialstaat baut Brücken in eine Erwerbsbiographie und reißt bestehende Barrieren zwischen Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarkt ein. Er vertraut dabei dem Einzelnen und bevormundet ihn nicht. Leistung muss sich für jeden lohnen. Doch wir wollen nicht nur Erfolg und absolute Leistung honorieren, sondern auch die erkennbare eigene Anstrengung.<br />
Der Arbeitsmarkt steht vor einer doppelten Herausforderung: Auf der einen Seite steht der wettbewerbsfähige Sektor, der unter Fachkräftemangel leidet, und auf der anderen Seite verharrt ein abgekoppelter Bevölkerungsteil dauerhaft in Arbeitslosigkeit – schlecht qualifiziert und von Arbeit entwöhnt. Angesichts einer solchen Entwicklung reicht eine gute Wirtschaftspolitik nicht aus. Auch Qualifizierungsmaßnahmen stoßen im abgekoppelten Sektor an ihre Grenzen. Deshalb gehört zum aktivierenden Sozialstaat ein auf bestimmte Zielgruppen begrenzter, aber unbefristeter zweiter Arbeitsmarkt. Er belohnt Anstrengung und sichert gleichberechtigte Teilhabe, statt auf Dauer zu alimentieren.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Wed, 07 Mar 2012 15:01:04 +0100</pubDate>
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            <title>Erneuerter Gesellschaftsvertrag zwischen den Generationen (1 Antwort)</title>
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            <description><![CDATA[ Der demografische Wandel verändert die Grundlagen unseres Gesellschaftsvertrags, wie er in sozialen Sicherungssystemen und der Finanzierung von Infrastrukturen zum Ausdruck kommt.<br />
Liberale sehen aber nicht nur die Nachteile der demographischen Entwicklung, wir wollen auch ihre Möglichkeiten annehmen. Für jeden Einzelnen ergeben sich in diesem Prozess neue Freiheitsräume und ein Zugewinn an Lebenszeit. Das macht einen neuen Blick auf das Alter und das Altern erforderlich. Die „neuen Alten“ sind heute geistig und körperlich länger fit. Sie wollen und sollen sich aktiv einbringen. Wir engagieren uns daher gegen jede Form der Altersdiskriminierung.<br />
Gleichzeitig erfordert die Schrumpfung und Alterung unserer Gesellschaft Veränderungen, in der Fläche des ländlichen Raumes ebenso wie in den Ballungszentren: Infrastruktur wird sich nicht überall in der Form finanzieren und erhalten lassen, wie wir dies gewohnt sind. Sie muss in Teilen dezentraler werden und dabei mobiler durch die Nutzung moderner Kommunikationstechnologien. Städte und ihre Infrastrukturen müssen entsprechend den Bedürfnissen älterer Menschen weiterentwickelt werden.<br />
Es müssen zudem endlich überfällige Entscheidungen getroffen werden, die unsere sozialen Sicherungssysteme fair und zukunftssicher gestalten. Nicht generationengerecht finanzierte soziale Sicherungssysteme können wir uns nicht länger leisten. Die Balance von Selbstvorsorge und Solidarität muss an den Lebenschancen von Alten und Jungen neu ausgerichtet werden. Jede Generation hat in Zukunft verstärkt kapitalgedeckte Eigenvorsorge zu betreiben. Die Risiken der Finanzmärkte, der Inflation und der demografischen Veränderung müssen durch eine jeweils abgestimmte Kombination von Vorsorgeformen begrenzt werden.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:26:49 +0100</pubDate>
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            <title>Gesundheit und Pflege im demografischen Wandel (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3277,3277#msg-3277</link>
            <description><![CDATA[ Liberale Gesundheitspolitik orientiert sich am Patienten. Der Bürger kann in Eigenverantwortung etwas für seine Gesundheit tun und die Versichertengemeinschaft übt Solidarität für die großen Gesundheitsrisiken, die der Einzelne nicht tragen kann. In einer älter werdenden Gesellschaft wird die Prävention im Gesundheitswesen immer dringlicher. Erfolgreiche Prävention kann die Gesundheit und damit auch Lebensqualität der Menschen verbessern und ist damit auch eine Investition in die Zukunft. Entscheidend ist dabei, Anreize am Präventionsergebnis auszurichten.<br />
Freie Wahl des Arztes, des Krankenhauses, der Krankenversicherung und der Therapie bleiben Merkmale eines freiheitlichen Gesundheitssystems. Im demographischen Wandel macht die Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung in der Fläche und damit die Gewährleistung des Zugangs zur qualifizierten Medizin auch neue Versorgungsformen wie Telemedizin und mobile Angebote erforderlich. Wir werden mehr für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung vorsorgen müssen. Auch der medizinische Fortschritt hat seinen Preis. Wir werden das nur bezahlen können, wenn wir unser Gesundheitssystem im Wettbewerb zwischen den Anbietern effizient ausgestalten und den Menschen auch mehr Entscheidungsfreiheiten über ihren Versicherungsschutz und mehr Wahlmöglichkeiten im Gesundheitswesen geben.<br />
Die heutige Umlagefinanzierung der Sozialversicherungen ist den demographischen Zukunftsherausforderungen nicht gewachsen. Wir brauchen deshalb mehr Kapitaldeckung. Dies betrifft in besonderem Maße die soziale Pflegeversicherung, damit auch in Zukunft eine pflegerische Versorgung möglich ist, die den Pflegebedürftigen ein Leben in Würde und in angemessener Lebensqualität ermöglichen. Pflege muss daher den besonderen Betreuungsaufwand der Demenz berücksichtigen. Die Menschen wollen bis ins hohe Alter in ihrem häuslichen und familiären Umfeld bleiben. Diese Selbstbestimmung gilt es zu erhalten. Der Vorrang der ambulanten Versorgung ist auszubauen und insbesondere sind pflegende Angehörige zu unterstützen.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:30:19 +0100</pubDate>
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            <title>Zusammen wachsen in der offenen Bürgergesellschaft (4 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?162,3276,3276#msg-3276</link>
            <description><![CDATA[ Gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wollen wir mehr gesteuerte Zuwanderung. Dafür wollen wir die Möglichkeiten einer aktiven und qualitativen Zuwanderungspolitik nutzen und auf dem globalen Arbeitsmarkt konkret um kluge Köpfe werben. Wir sind seit Jahrhunderten eine Zuwanderungsgesellschaft- Es ist daher eine Chance für uns alle, wenn Migranten zu Bürgern werden. Wir schauen nicht zuerst darauf, woher jemand kommt, sondern was er erreichen will. In einer globalisierten Welt zeigt sich die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft zuverlässig daran, ob die Menschen zu- oder abwandern. Wir wollen, dass Deutschland einen Leuchtturm für Zuwanderer aus aller Welt darstellt und so als Gesellschaft wächst und bereichert wird.<br />
Wie von jedem anderen Bürger erwarten wir auch von Zuwanderern die Anerkennung unserer Rechtsordnung, die Verantwortung für die eigene Bildung, für die eigene Emanzipation und für den eigenen Lebensunterhalt. Voraussetzung dafür ist das Beherrschen der deutschen Sprache. Sie ist der Schlüssel zu einem gesellschaftlichen Miteinander. Wir bekennen uns aber auch klar dazu, dass dafür die entsprechenden Angebote sowie die Öffnung unserer Gesellschaft gegeben sein müssen.<br />
Wir wollen, dass Migranten zu Mitbürgern werden, ohne dass sie ihre kulturellen Wurzeln aufgeben müssen. Wir setzen uns ein für ein ganzheitliches Integrationskonzept, das den Herausforderungen unserer Zeit entspricht und das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft stärkt. Dazu gehört auch die erweiterte Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft für Kinder von Ausländern mit dauerndem Aufenthaltsrecht. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist die Voraussetzung für die Freiheit in einer offenen Bürgergesellschaft. Das ist das liberale Verständnis von Integration, in dem der Ruf nach Assimilation keinen Platz hat.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</category>
            <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:20:50 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3275,3275#msg-3275</guid>
            <title>Freiheit braucht Rechtsstaat (keine Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3275,3275#msg-3275</link>
            <description><![CDATA[ Die Freiheit der souveränen Bürger braucht Schutz. Dafür gibt es den liberalen Rechtsstaat. Er ersetzt die Herrschaft des Stärkeren durch die Stärke des Rechts. Er sichert die durch die Verfassung festgeschriebenen Menschen- und Bürgerrechte und setzt sie gegen Angriffe durch. Seine Gesetze gelten für alle Menschen gleichermaßen, und ihre Durchsetzung muss eingeklagt werden können. Seine Regeln sind fair und dienen der Gerechtigkeit, denn sie führen Freiheit und Verantwortung im Handeln zusammen. Dadurch ermöglicht der liberale Rechtsstaat eine Gesellschaft der Gleichfreien und Gleichberechtigten.<br />
Der liberale Rechtsstaat schützt vor Zwang und gewährleistet Sicherheit für die freie Entfaltung jedes Bürgers. Innerhalb der republikanischen Werteordnung des Grundgesetzes stiftet er Identifikation und ermöglicht durch Teilhabe- und Gestaltungsrechte die gesellschaftliche Entwicklung zu einer offenen Gesellschaft freier und souveräner Bürger. Ihnen gegenüber hat der liberale Rechtsstaat eine dienende Funktion: für Freiheit, Selbstentfaltung, Fairness, Lebenschancen und menschliches sowie gesellschaftliches Wachstum.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:36:20 +0100</pubDate>
        </item>
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            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3274,3274#msg-3274</guid>
            <title>Privatsphäre und Freiheit von Zwang (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3274,3274#msg-3274</link>
            <description><![CDATA[ Die menschliche Würde verpflichtet den Staat und jeden Einzelnen auf die Unantastbarkeit des Intimen und Privaten. Die Intimsphäre ist der Bereich persönlicher Vertrautheit jedes Menschen. Unter Privatheit verstehen Liberale das Recht, den Kernbereich der privaten Lebensgestaltung vor fremden Augen und Ohren zu schützen – oder aber auf ihren Schutz zu verzichten. Die Grundrechte sind Abwehrrechte, die gegenüber staatlichem, aber auch privatem und unternehmerischem Handeln eine starke Schutzmauer für die Freiheit errichten.<br />
Diese Schutzmauer wollen Liberale nicht allein durch ein starkes Bundesverfassungsgericht gesichert wissen. Für die FDP ist die Achtung der Grundrechte immer auch eine politische Entscheidung. Wir wollen Grundrechte schützen, weil dies für uns Liberale eine historische und normative Verpflichtung ist – nicht um des bloßen Schützens willen. Deshalb ist für uns auch klar, dass nicht jeder Grenze, die das Bundesverfassungsgericht zulässt, bis ins letzte ausgeschöpft werden sollte. Wo Grundrechte eingeschränkt werden, sollten die Einschränkungen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit hin überprüft werden.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:00:12 +0100</pubDate>
        </item>
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            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3273,3273#msg-3273</guid>
            <title>Bürgerrechte in der digitalen Welt (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3273,3273#msg-3273</link>
            <description><![CDATA[ Wir Liberale sind überzeugt, dass es auch im digitalen Raum des Schutzes der Privatsphäre und der Souveränität über die eigenen Daten bedarf. Die totale Verdatung eines Menschen ist unzulässig, sie widerspricht dem liberalen Menschenbild ebenso wie unserer Verfassung. Nationale Grenzen verwischen im digitalen Raum. Das erschwert die Durchsetzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme. Hier sind wirksame internationale Lösungen dringend gefragt.<br />
Wir setzen uns daher leidenschaftlich für den Schutz der Privatsphäre und persönlicher Daten ein – auch und gerade im Internet und der vernetzten, digitalen Welt. In der digitalen Gesellschaft muss die Balance zwischen Datenschutz und Kommunikationsfreiheit immer wieder kritisch hinterfragt und stets aufs Neue austariert werden. Nur wer in der Lage ist, Chancen und Risiken zu erkennen, sie zu bewerten und sein Handeln danach auszurichten, wird sich in die digitale Gesellschaft einbringen können. Er kann sein Leben selbstbestimmt gestalten und das für ihn richtige Maß zwischen Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Raum selbst definieren und durchsetzen. Die Menschen zu dieser Leistung zu befähigen, ist für liberale Politik das oberste Ziel. Denn Medienkompetenz ist die Grundlage für den Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:51:24 +0100</pubDate>
        </item>
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            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3272,3272#msg-3272</guid>
            <title>Fortschritt für mehr Chancen (13 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3272,3272#msg-3272</link>
            <description><![CDATA[ Liberale streben nach mehr Freiheit für mehr Menschen. Wir wollen, dass alle Menschen frei sind von Hunger, Armut, Furcht und Not. Wir wollen, dass alle Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und die Befriedigung ihrer Bedürfnisse haben. Dies ist der gesellschaftliche Fortschritt, den wir meinen.<br />
Weder ist Fortschritt linear, noch lässt er sich durch zentrales Diktat gewährleisten. Nur dort, wo Menschen ihre Verhältnisse immer wieder durch Experiment und Irrtum, durch Korrektur und Gestaltung verbessern wollen, wird Fortschritt dauerhaft und nachhaltig möglich. Für uns ist Geschichte die Fortentwicklung des Menschen durch seine eigene Tätigkeit. Sie ist ein ständiger Prozess des möglichen Wachsens. Der Fortschritt der Geschichte liegt darin, mehr Lebenschancen für mehr Menschen zu schaffen. Die offene Bürgergesellschaft ist eine Gesellschaft, die stets nach diesem Fortschritt strebt – durch das Engagement in der Demokratie ebenso wie durch Innovation am Markt und Erkenntnisse der Wissenschaft.<br />
Fortschritt ist, genau wie die Freiheit selbst, immer gefährdet und nie ganz gewonnen. Wachstum und Entwicklung sind Wege zum Fortschritt. Denn wo Menschen, Ideen, Unternehmen, Gesellschaften und Volkswirtschaften wachsen können, kommen Wohlstand und Lebensqualität voran. Die vielfältigen Erträge des Wachstums sichern und schaffen neue Chancen der Selbstentfaltung, und die offene Entwicklung freier Gesellschaften bestimmt darüber, wo und wie welches Wachstum und welche Chancen entstehen können.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:40:44 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Freiheit braucht Sicherheit – Sicherheit braucht Freiheit (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3271,3271#msg-3271</link>
            <description><![CDATA[ Der Rechtsstaat gewährleistet die Sicherheit der Bürger, weil Sicherheit von äußerem Zwang und Gewalt frei macht. Als Friedens- und Ordnungsmacht tritt der Rechtsstaat Gefahren für Leib, Leben und Freiheit der Menschen entgegen. Dabei darf aber die Sicherung der Freiheit nie wichtiger sein als die Freiheit selbst. Einschränkungen der Freiheit, die im Namen der Sicherheit vorgenommen werden, müssen deshalb maßvoll gestaltet werden und so wenig eingriffsintensiv wie möglich sein. Dafür wollen wir so wenig Staat wie möglich. Die freie Entfaltung darf jedoch nicht durch Schutz- und Chancenlosigkeit gefährdet werden. Deshalb wollen wir soviel Staat wie nötig. Liberale streben einen besseren, weil effektiven und dienenden Staat an.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 11:29:04 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Wachstum ist Leben (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3270,3270#msg-3270</link>
            <description><![CDATA[ Liberale werben für einen neuen Wachstumsbegriff: Wachstum ist für uns weit mehr als Wirtschaftswachstum, es ist ein Wesenszug freier Gesellschaften. Persönliches Wachstum ist die selbstbestimmte Entfaltung des Einzelnen. Gesellschaftliches Wachstum zeigt sich in der Differenzierung und Individualisierung moderner Gesellschaften. Wirtschaftswachstum bedeutet, dass vielfältige Erträge für Wohlstand und Lebensqualität entstehen, darunter Arbeitsplätze und Aufstiegsperspektiven. Wachstum heißt, dass aus weniger Wissen mehr Wissen, aus wenig Effizienz mehr Effizienz, aus schlechten Lösungen bessere Lösungen werden. Es heißt, Altes zu erneuern, effizienter zu wirtschaften und bessere Lösungen zu suchen und zu finden. Wachstum schafft Vielfalt. Wachstum ist Leben.<br />
Wachstum für den Einzelnen und für die Vielen braucht Bildung und Wissen, Initiative und Investitionen. So entstehen neue Ideen, neue technische und soziale Innovationen und bessere Produkte für mehr Wohlstand und Lebensqualität. Wachstum macht es uns leichter, persönliche, gesellschaftliche und globale Herausforderungen zu bewältigen – von der Energiewende und der ökologischen Modernisierung über den demografischen Wandel bis zur Bekämpfung von Krankheiten. Wachstum ist für Liberale grundsätzlich wertegebunden – in Verantwortung gegenüber den Idealen unserer freiheitlichen Gesellschaft, gegenüber den Menschen und der Natur.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 07:56:51 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Privates Eigentum schützen (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3269,3269#msg-3269</link>
            <description><![CDATA[ Freiheit braucht Eigentum, denn Eigentum schafft Freiheit. Eigentum ist aber kein Selbstzweck, sondern vielmehr Mittel zum Zweck. Es wahrt und maximiert bürgerliche Freiheit. Der Grad an Freiheit einer Gesellschaft entscheidet sich auch daran, wie frei der Bürger über sich selbst und sein Eigentum verfügen kann. Deshalb garantiert unsere freiheitliche Verfassung das Bürgerrecht auf Eigentum auch und gerade gegenüber Akten staatlicher Willkür und gesellschaftlicher Übermacht. Dieses Recht darf auch nicht über Umwege ausgehebelt werden. Eine Besteuerung, die nicht nur auf Einkommen, Gewinne und Erträge abzielt, sondern auf die hart erarbeitete Substanz von privatem oder unternehmerischem Vermögen, verbietet sich deshalb. Gleichzeitig verpflichtet das Recht auf Eigentum den Staat, eine dynamische Eigentumsordnung zu schaffen. Diese gewährleistet zwar allen Bürgern Chancen, Eigentum zu schaffen, trägt aber nicht dazu bei, Eigentumsunterschiede über Generationen hinaus zu zementieren.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:18:27 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Persönliches und gesellschaftliches Wachstum heißt Entfaltung (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3268,3268#msg-3268</link>
            <description><![CDATA[ Wachstum beginnt für uns Liberale mit dem persönlichen Wachstum durch selbstbestimmte Entfaltung. Jeder Mensch hat das Recht, über sich selbst hinaus zu wachsen. Wo Menschen frei handeln und entscheiden können, wirken sie mit am Wachstum ihrer Lebenswelt, Gesellschaft und Volkswirtschaft. Wer gesellschaftliches oder wirtschaftliches Wachstum hemmt und beschneidet, der hemmt und beschneidet damit stets die persönliche Freiheit von Einzelnen. Bildung, Kultur und gesellschaftliche Vielfalt hingegen fördern das persönliche Wachstum.<br />
Gleichzeitig bedeutet Wachstum für uns auch gesellschaftliches Wachstum. Dabei erfordert eine vielfältige Gesellschaft, die demographisch schrumpft, andere Formen des Wachstums als bisher. Nur wenn wir Veränderung, Dynamik und Innovation als Chancen begreifen , ernten wir das Versprechen auf eine bessere und offene Zukunft. Wachstum ist in diesem Sinne Ergebnis und Triebfeder des gesellschaftlichen Fortschritts. Eine Gesellschaft, die kein Wachstum mehr kennt, ist eine statische und versteinerte Gesellschaft. Nur eine Gesellschaft, die wächst, kann auch zusammenwachsen.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:55:57 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Geistiges Eigentum muss geschützt, seine Nutzung möglich sein (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3267,3267#msg-3267</link>
            <description><![CDATA[ Liberale begreifen auch die Ergebnisse geistiger Schaffenskraft als Eigentum. Geistiges Eigentum steht unter dem Schutz unserer Rechtsordnung und sichert kulturelle Vielfalt. Dennoch darf der Schutz des geistigen Eigentums die Verbreitung und Nutzung von Wissen nicht unnötig behindern. Es gilt, einen Kompromiss zu finden zwischen dem Recht, das Produkt eigener Arbeit, Intelligenz und künstlerischer Leistung vor Zugriffen anderer zu schützen und wirtschaftlich nutzen zu können, und dem Recht, zu vertretbaren Bedingungen mit dem geistigen Eigentum anderer zu arbeiten und daraus wiederum Neues zu schaffen. Aus liberaler Sicht muss stets geprüft werden, ob der Schutz des Eigentumsrechts andere in ihrer Innovationskraft unvertretbar einschränkt, den Wettbewerb behindert oder zu humanitären Konsequenzen führt. Ein Unternehmer, der mit hohen Risiken in neue Technologien und deren Marktreife investiert, hat zugleich auch Anspruch auf eine angemessene Verzinsung. Die bestehende Rechtsunsicherheit in einer digitalisierten Welt gilt es durch ein modernes Urheberrecht zu ersetzen, das den Interessenausgleich zwischen Rechteinhabern und Nutzern fair gestaltet und den Zugang zu Wissen und Innovationen ermöglicht.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Thu, 08 Mar 2012 21:48:19 +0100</pubDate>
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            <title>Bürgersouveränität gewährleisten (keine Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3266,3266#msg-3266</link>
            <description><![CDATA[ Nur in einer freien Gesellschaft ist es möglich, dass sich die Menschen ihren Interessen, Fähigkeiten und Neigungen entsprechend entfalten und sich am Gemeinwesen beteiligen können. Die Grundrechte schützen die freie Gesellschaft. In ihr können die Menschen offen ihre Meinung äußern, sich informieren und ihren Glauben leben, sie können sich in Gewerkschaften und Vereinen zusammenschließen oder sich in Parteien beteiligen, sie können für ihre Belange demonstrieren und vieles mehr, ohne dabei Repressionen fürchten zu müssen.<br />
Für Liberale ist es daher unabdingbar, dass Freiheitsrechte nicht ausgehöhlt werden: Die Dynamik einer vielfältigen Gesellschaft muss sich entfalten können. Teilhabe an der Gesellschaft muss gewährleistet sein, denn liberale Demokratie lebt von der Mitwirkung der Menschen. Je mehr die Bürger sich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen, desto demokratischer ist der Staat. Deshalb werden wir jede Chance nutzen, um durch neue Medien ebenso wie durch eine neue Offenheit den Dialog und das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Der Staat ist nicht Vormund der Bürger, sondern ihr Diener zur Gestaltung und Sicherung der offenen Bürgergesellschaft.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:34:58 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Wirtschaftswachstum fördert Wohlstand (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3265,3265#msg-3265</link>
            <description><![CDATA[ Die FDP tritt klar für Wirtschaftswachstum ein. Es entsteht aus dem menschlichen Streben nach einem besseren Leben. Wirtschaftliches Wachstum ist ein Wachstum des Wissens darüber, wie materielle und immaterielle Werte geschaffen werden können. Der Wohlstand und die hohe Lebensqualität in Deutschland sind das Ergebnis der Erfindungsgabe und der Schaffenskraft seiner Bürgerinnen und Bürger.<br />
Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern Mittel der Politik für mehr Freiheit. Ziel ist es, durch Wachstum unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität auf Dauer gewährleisten zu können. Wachstum ist die Grundlage dafür, dass Menschen durch eigene Arbeit ihre Lebensverhältnisse verbessern können. Wirtschaftswachstum erhöht die Chancen auf den wirtschaftlichen Aufstieg des Einzelnen. Zugleich schafft es die Grundlage für eine anhaltend gute medizinische Versorgung, für echte Bildungschancen und einen leistungsfähigen Sozialstaat, für vielfältige Kultur und einen schonenden Umgang mit Umwelt.<br />
Wachstum heißt für uns aber auch, dass wir Wohlstand in Ländern möglich machen, in denen er heute nur ein Traum ist. Richtig verstandenes Wirtschaftswachstum ist ein unverzichtbares Mittel, um in Deutschland, Europa und der ganzen Welt mehr Chancen für mehr Menschen zu schaffen.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 21:46:45 +0100</pubDate>
        </item>
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            <title>Religion, Staat und Republik (4 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?163,3264,3264#msg-3264</link>
            <description><![CDATA[ Zur Freiheit gehört die Suche nach dem Sinn und den Werten des eigenen Lebens. Religion und Weltanschauungen können helfen, eine für den Einzelnen stimmige und sinnvolle Einordnung ins Weltganze zu finden. Der liberale Verfassungsstaat steht deshalb nicht im Wettbewerb zu Religionen. Im Verhältnis zu den einzelnen Religionen muss der Staat neutral bleiben. Nur ein weltanschaulich offenes Recht kann ein wirksames Instrument zur Befriedung und Versöhnung in einer multireligiös geprägten Gesellschaft sein. Solange christlicher Religionsunterricht erteilt wird, muss auch islamischer Religionsunterricht möglich sein. Die republikanische Werteordnung des Grundgesetzes ist ein Identifikationsangebot für alle Bürger, ganz gleich welcher religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung sie anhängen. Kern der republikanischen Werteordnung sind die Grundrechte des Grundgesetzes. Eine besondere Herausforderung wird dabei die Fortentwicklung des Staatskirchenrechts sein. Es muss zu einem liberalen Religionsverfassungsrecht werden, das alle Religionen erfasst.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</category>
            <pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:31:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
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            <title>Wachstum schafft Qualität (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3263,3263#msg-3263</link>
            <description><![CDATA[ In der modernen Industriegesellschaft ist Wohlstand keine rein materielle Kategorie. Denn das Wohlstandsverständnis der Menschen ist so vielfältig wie ihre Wünsche: Lebensqualität im Wohnumfeld, zwischenmenschliche Beziehungen und Zeitsouveränität gewinnen neben wirtschaftlichem Wohlstand an Bedeutung.<br />
Wir sprechen uns dafür aus, das Bruttoinlandsprodukt als klare messbare Größe zu erhalten, daneben aber auch Indikatoren über andere Faktoren von Wohlstand und Lebensqualität mehr Beachtung zu schenken. Ein hohes Bruttoinlandsprodukt ist nicht das primäre Ziel, es ist Ausdruck und Ergebnis von Fortschritt. Über die reine Menge und Materie hinaus spiegelt das BIP Wertsteigerungen wider, die auf qualitativen Verbesserungen von Produkten, Technik und Organisation basieren.<br />
In den entwickelten Ländern sind Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität nicht vorrangig über die Ausweitung der Produktion zu erzielen, sondern durch Innovation und Fortschritt. Wachstum heißt deshalb nicht unbedingt mehr, sondern vor allem bessere Güter. Wachstum in Industrieländern ist in diesem Sinne das ökonomische Spiegelbild des technischen Fortschritts und damit im Wesentlichen stets qualitatives Wachstum.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 05:56:54 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3262,3262#msg-3262</guid>
            <title>Wachstum braucht Wissen und Technik (3 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?161,3262,3262#msg-3262</link>
            <description><![CDATA[ Fortschritt und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sind nicht möglich ohne Begeisterung für Wissenschaft und Technik. Unser Land braucht Forschungsfreiheit und Fortschrittsoptimismus. Drastische Forschungs- und Denkverbote unterdrücken das Potenzial von Wissenschaft und Forschung, das Gleiche gilt für ein Klima der Technikfeindlichkeit oder einen ineffektiven Schutz des geistigen Eigentums. Staatliche Grenzen müssen ausschließlich dort gesetzt werden, wo die Würde und Freiheitsbedingungen des Menschen verletzt werden.<br />
Liberale Politik fördert exzellente Forschung und Entwicklung in allen Wissenschaftsbereichen. Von daher ist es unser Ziel, die wissenschaftlich exzellente, wirtschaftlich leistungsfähige und qualitativ hochwertige deutsche Hochschullandschaft auszubauen und zu sichern. Unsere Hochschulen brauchen ein Höchstmaß an Autonomie, Gestaltungs- und Entfaltungsfreiheit, damit sie schneller, besser und wettbewerbsfähiger werden.]]></description>
            <dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
            <category>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</category>
            <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 06:36:27 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?164,3261,3261#msg-3261</guid>
            <title>Selbstorganisation in der offenen Bürgergesellschaft – Selbstregierung in der Demokratie (1 Antwort)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?164,3261,3261#msg-3261</link>
            <description><![CDATA[ Individuelle Selbstbestimmung und Verantwortung führen zu politischer Mitbestimmung und Mitverantwortung. Deshalb ist der Grundgedanke der politischen Freiheitsordnung die Selbstbestimmung souveräner Bürger, die eine gemeinsame Republik bilden. Die Voraussetzung dafür ist der Rechtsstaat. Er gewährleistet politische Freiheit, Gleichheit und Gewaltenteilung und sorgt für Rechtssicherheit. Der Grundsatz der Demokratie ist die Selbstregierung freier Bürger mit gleichen Rechten – für die Bürger und durch die Bürger. Die unterschiedlichen Ämter und Rollen der parlamentarischen Demokratie stehen allen Bürgern offen. Macht wird auf Zeit verliehen. Die Parteien wirken an der Willensbildung lediglich mit, ohne sie je zu ersetzen. Demokratie lebt vom öffentlichen Diskurs und dem selbstorganisierten Engagement der Bürger in Parteien und in einer lebendigen, offenen Bürgergesellschaft. In der digitalen Wissensgesellschaft jedoch müssen die Formen und Foren der selbstbestimmten Mitwirkung experimentell und vertrauensvoll weiterentwickelt werden. Hier sind vor allem die Parteien der repräsentativen Demokratie besonders gefordert.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.4 Selbstbestimmung in der offenen Bürgergesellschaft und Demokratie</category>
            <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:10:45 +0100</pubDate>
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            <guid>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?164,3260,3260#msg-3260</guid>
            <title>Föderalismus heißt Einheit in Vielfalt (2 Antworten)</title>
            <link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/debatte/read.php?164,3260,3260#msg-3260</link>
            <description><![CDATA[ Liberale Prinzipien für eine vertiefte Integration Europas sind Bürgersouveränität, Subsidiarität und demokratische Kontrolle. Die europäische Einigung muss konsequent der Freiheit der europäischen Bürger dienen. Wir wollen den lebendigen Föderalismus auf allen Ebenen zwischen Kommunen und Bund um föderative Elemente in Europa ergänzen. Gleichzeitig wollen wir das Vertrauen der Bürger in die europäische Einigung fördern. Dazu ist eine intensivere demokratische Kontrolle durch die Parlamente ebenso nötig wie eine Stärkung der kommunalen und stadtregionalen Ebenen.<br />
Eine Stärkung des Föderalismus in Deutschland braucht aber auch transparentere Entscheidungswege und klare Verantwortlichkeiten. Politische Verschränkungen sollten behutsam bereinigt werden. Hinzu kommt, dass die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern klarer strukturiert werden müssen. Langfristiges Ziel sollte es sein, zwischen Bundes- und Landessteuern klar zu trennen und schließlich die Gemeinschaftssteuern einvernehmlich abzuschaffen. Gleichzeitig wird in der Verfassung ein echtes Konnexitätsprinzip gebraucht: Gemeinden dürfen von Bund oder Ländern nur noch mit zusätzlichen Aufgaben betraut werden, wenn die Finanzierung durch den Gesetzgeber gewährleistet ist. Schließlich muss gelten: Wer bestellt, der bezahlt.]]></description>
            <dc:creator>Bernhard Müller-Härlin</dc:creator>
            <category>III.4 Selbstbestimmung in der offenen Bürgergesellschaft und Demokratie</category>
            <pubDate>Sat, 18 Feb 2012 18:23:03 +0100</pubDate>
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