<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freiheitsthesen - Das neue Grundsatzprogramm der FDP</title>
	<atom:link href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 14:40:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Karlsruher Freiheitsthesen</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1215</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem 63. Bundesparteitag hat sich die Freie Demokratische Partei am 22. April 2012 nach 20 Monaten Debatte ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Es war der Schlusspunkt unter einen beeindruckenden Prozess. Wohl keine Partei hat in den vergangenen Jahren so intensiv, &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem 63. Bundesparteitag hat sich die Freie Demokratische Partei am 22. April 2012 nach 20 Monaten Debatte ein <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Karlsruher-Freiheitsthesen.pdf">neues Grundsatzprogramm</a> gegeben. Es war der Schlusspunkt unter einen beeindruckenden Prozess. Wohl keine Partei hat in den vergangenen Jahren so intensiv, so leidenschaftlich und in dieser Breite über ihre Grundhaltungen diskutiert. Über 5.000 Parteifreundinnen und Parteifreunde, Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingebracht. Tausende Beiträge, Kommentare, Mails und Briefe erreichten das Thomas-Dehler-Haus. Die Grundsatzkommission selbst hatte in<br />
elf Programmforen mit 150 Fachpolitikern und Experten den Dialog vertieft. In hunderten Veranstaltungen, Programmwerkstätten, Arbeitskreisen, Liberalen Salons; in Orts- und Kreisverbänden, auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene haben Parteifreunde liberale Thesen und Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit diskutiert. Es war ein großes Gespräch der Liberalen, ein Lernprozess für alle Liberalen.<br />
Die Ideen in dieser Debatte zeigen: Der Liberalismus in Deutschland ist stark. Er hat Kraft. Er hat Leben. Er hat Zukunft.</p>
<p>Die <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Karlsruher-Freiheitsthesen.pdf">Karlsruher Freiheitsthesen</a> in der vorläufigen Fassung finden Sie <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Karlsruher-Freiheitsthesen.pdf">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Karlsruher Freiheitsthesen beschlossen</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen-beschlossen/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen-beschlossen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1207</guid>
		<description><![CDATA[Nach fast zweijähriger Programmdebatte mit zahlreichen Veranstaltungen und unzähligen Beiträgen wurde am Wochenende auf dem 63. Bundesparteitag der FDP in Karlsruhe das neue Grundsatzprogramm „Verantwortung für die Freiheit — Karlsruher Freiheitsthesen für eine offene Bürgergesellschaft“ beraten und verabschiedet. &#160; Nach &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen-beschlossen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Verantwortung-für-die-Freiheit.png"><img class="size-medium wp-image-1208 alignnone" title="Verantwortung für die Freiheit" src="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Verantwortung-für-die-Freiheit-300x175.png" alt="" width="300" height="175" /></a></p>
<p>Nach fast zweijähriger Programmdebatte mit zahlreichen Veranstaltungen und unzähligen Beiträgen wurde am Wochenende auf dem 63. Bundesparteitag der FDP in Karlsruhe das neue Grundsatzprogramm „Verantwortung für die Freiheit — Karlsruher Freiheitsthesen für eine offene Bürgergesellschaft“ beraten und verabschiedet.<span id="more-1207"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach konzentrierter Debatte mit knapp 800 Änderungsanträgen fand das erste Grundsatzprogramm der FDP seit 1997 die überwältigende Zustimmung von über 600 Delegierten bei 23 Gegenstimmen und zehn Enthaltungen. Bis Ende der Woche werden die abgestimmten Änderungsanträge eingepflegt. Dann erblickt auch die endgültige Fassung der Karlsruher Freiheitsthesen — zu finden dann auch hier auf dieser Seite — das Licht der Öffentlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/karlsruher-freiheitsthesen-beschlossen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Grundsatzprogramm geht in die finale Phase</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/neues-grundsatzprogramm-geht-in-die-finale-phase/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/neues-grundsatzprogramm-geht-in-die-finale-phase/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 16:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1184</guid>
		<description><![CDATA[Am 06. Februar verabschiedete die Grundsatzkommission einen Entwurf für das neue liberale Grundsatzprogramm &#8220;Verantwortung für die Freiheit &#8211; Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft&#8221;. Im Anschluss daran war die gesamte liberale Familie aufgerufen, sich mit Anregungen und Verbesserungsvorschlägen an &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/neues-grundsatzprogramm-geht-in-die-finale-phase/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Logo_GDP1-e1285880530124.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-30" title="Logo_GDP" src="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Logo_GDP1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 06. Februar verabschiedete die Grundsatzkommission einen Entwurf für das neue liberale Grundsatzprogramm &#8220;Verantwortung für die Freiheit &#8211; Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft&#8221;. Im Anschluss daran war die gesamte liberale Familie aufgerufen, sich mit Anregungen und Verbesserungsvorschlägen an die Grundsatzkommission zu wenden.</p>
<p>Bereits vor dem 06. Februar 2012 hatten sich über 5000 Liberale mit und ohne Parteibuch auf verschiedenste Art und Weise in die Debatte eingebracht. Zwischen dem 06. Februar 2012 und dem 08. März 2012 erreichten das Thomas-Dehler-Haus noch einmal über 230 Rückmeldungen mit knapp 1500 konkreten Änderungs-, Ergänzungs-, Straffungs- und Streichungsanregungen aus der Partei. Auch alle Beiträge aus dem Diskussionsforum auf dieser Seite wurden einzeln als Änderungswünsche aufgenommen und der Grundsatzkommission zur Beratung gegeben.</p>
<p><span id="more-1184"></span>Auf der Basis aller Rückmeldungen haben die Grundsatzkommission und die Redaktionsgruppe an etwa 350 Textstellen Präzisierungen, Anpassungen, Streichungen und Umstellungen vorgenommen.</p>
<p>Der Bundesvorstand hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, diesen überarbeiteten Entwurf advokatorisch als Leitantrag für unseren Bundesparteitag in Karlsruhe vom 21. &#8211; 22. April 2012 einzubringen:  <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/L-1-Leitantrag-Freiheitsthesen.pdf">&#8220;Verantwortung für die Freiheit. Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft.&#8221;</a></p>
<p>Die Überarbeitung und Beratung des neuen Grundsatzprogramms geht damit in die finale Phase. Jetzt hat die Partei die Gelegenheit, gemäß der Satzung Änderungsanträge für den vorliegenden Leitantrag zu formulieren. Auf dem Bundesparteitag wollen wir die Debatte dann mit dem Beschluss unseres neuen Grundsatzprogramms abschließen.</p>
<p><a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/L-1-Leitantrag-Freiheitsthesen.pdf">&#8220;Verantwortung für die Freiheit&#8221; </a>ist ein Programm, dass in unsere Zeit passt. Deutschland braucht die Liberalen, weil nur Selbstbestimmung in allen Bereichen das Wachstum und die Chancen der Zukunft sichert. Es macht klar, dass die FDP als einzige und unverwechselbare Partei der Freiheit um ein Mandat zur Gestaltung der Zukunft kämpft.</p>
<p>Den <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/L-1-Leitantrag-Freiheitsthesen.pdf">Leitantrag</a> und <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Erl%C3%A4uterungen-Hintergr%C3%BCnde-Freiheitsthesen-Leitantrag.pdf">Hintergründe</a> zum Leitantrag finden Sie in unserer Rubrik <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/leitfaden-zur-programmdebatte/">Download </a>oder direkt hier:<a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/L-1-Leitantrag-Freiheitsthesen.pdf"> L-1 Leitantrag Freiheitsthesen</a> / <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Erläuterungen-Hintergründe-Freiheitsthesen-Leitantrag.pdf">Erläuterungen Hintergründe Freiheitsthesen Leitantrag</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/neues-grundsatzprogramm-geht-in-die-finale-phase/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Männliche Emanzipation, weiblicher Liberalismus</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/mannliche-emanzipation-weiblicher-liberalismus/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/mannliche-emanzipation-weiblicher-liberalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 11:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1153</guid>
		<description><![CDATA[Die Berichterstatterin des Programmforums &#8220;Zukunft der Emanzipation&#8221;, Dr. Christiane Ratjen-Damerau, MdB, im Gespräch mit Gesine Meißner, MdEP, und Birgit Kelle, Publizistin und Verlegerin, über die Frage der Emanzipation der Geschlechter und dem Selbstverständnis des Liberalismus. Mittwoch, 14. März 2012 Seelig &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/mannliche-emanzipation-weiblicher-liberalismus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berichterstatterin des Programmforums &#8220;Zukunft der Emanzipation&#8221;, <strong>Dr. Christiane Ratjen-Damerau, MdB</strong>, im Gespräch mit <strong>Gesine Meißner, MdEP</strong>, und <strong>Birgit Kelle, Publizistin und Verlegerin</strong>, über die Frage der Emanzipation der Geschlechter und dem Selbstverständnis des Liberalismus.</p>
<p><strong>Mittwoch, 14. März 2012</strong></p>
<p><strong>Seelig Gastro GmbH</strong><br />
<strong>Schloßplatz 2</strong><br />
<strong>26122 Oldenburg<span id="more-1153"></span></strong></p>
<p>In die Veranstaltung führt ein: Friedo Terfort<br />
Forenleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung<br />
für die Freiheit</p>
<p>Moderation: Justus Leonhardt</p>
<p>Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie <a href="http://www.la.fnst-freiheit.org/uploads/474/1913/E_1070_Emanzipation_14_03_2012_web.pdf">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/mannliche-emanzipation-weiblicher-liberalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fremde Federn: Die Wahrheit über den Neoliberalismus, oder: Wann werden wir vernünftig?</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/fremde-federn-die-wahrheit-uber-den-neoliberalismus-oder-wann-werden-wir-vernunftig/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/fremde-federn-die-wahrheit-uber-den-neoliberalismus-oder-wann-werden-wir-vernunftig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 15:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1132</guid>
		<description><![CDATA[Hans Hermann Jansen über die Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Effizienz: Die Wahrheit über den Neoliberalismus, oder: Wann werden wir vernünftig. &#160; Vor dem Hintergrund der schlechten Umfragewerte der Bundes-Liberalen und der Ereignisse in Berlin erscheinen seit einigen Wochen &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/fremde-federn-die-wahrheit-uber-den-neoliberalismus-oder-wann-werden-wir-vernunftig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Hermann Jansen über die Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Effizienz:</p>
<h3><strong>Die Wahrheit über den Neoliberalismus,</strong></h3>
<h3><strong>oder: Wann werden wir vernünftig.</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund der schlechten Umfragewerte der Bundes-Liberalen und der Ereignisse in Berlin erscheinen seit einigen Wochen ungewohnt häufig Artikel in der Presse, die sich, neben der scharfen und zum Teil auch zynischen Kritik, mit <strong>dem Liberalismus und seinem Kern, der Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Effizienz, </strong>beschäftigen.<span id="more-1132"></span></p>
<p>Diese zumeist wohlmeinenden Artikel alleine werden allerdings den Wähler nicht  davon überzeugen können, wie wichtig eine liberale Politik für die freiheitliche  Entwicklung und damit den allgemeinen Wohlstand in unserem Land ist.</p>
<p>Diese Debatte nährt sich vor allem aus der Frage, ob die derzeitigen Vorstellungen und Auslegungen über die Soziale Marktwirtschaft und diese selbst noch ausreichen, um den Veränderungen der Märkte und in der Gesellschaft gerecht zu werden.</p>
<p>Da jeder derartigen Debatte eine Analyse vorausgehen sollte, lohnt die Erinnerung, dass der Manifestierung der Sozialen Marktwirtschaft grundlegende Überlegungen über wirtschaftliche Vernunft und gesellschaftliche Harmonie vorausgingen.</p>
<p>Nach der Katastrophe zweier Weltkriege, haben sich starke Persönlichkeiten Gedanken gemacht, wie man einen neuen, mittleren <strong>(einen dritten) Weg</strong> finden kann, zwischen den erwiesenen Fehlentwicklungen durch den Sozialismus einerseits und den ungezügelten Kapitalismus andererseits.</p>
<p>Maßgeblich durch die <strong>Freiburger Schule</strong> (Walter Eucken, Franz Böhm, Hans Großmann Doerth) inspiriert, wurde die These einer Wirtschaftsordnung geformt, die durch eine, vom Staat zu ordnende Marktwirtschaft <strong>(Ordoliberalismus)</strong>, einen fairen und effizienten Wettbewerb ermöglicht und sichert, sowie (bzw dadurch) Wohlstand für alle Bürger generiert.</p>
<p><strong>Das Soziale und der Markt gehen in dieser Ordnung eine Symbiose ein.</strong></p>
<p>Diese Grundsätze wurden mit dem Etikett <strong>Neoliberalismus</strong> versehen. Leider findet parallel zu der erwähnten konstruktiven Debatte auch eine massive Kampagne statt, die den Neoliberalismus als Anarcho-Kapitalismus, oder als eine, von den Liberalen aus Amerika importierte, Wirtschafts-Ideologie diffamiert.</p>
<p>Diese Vorgänge haben Stammtischniveau und resultieren aus mangelhaftem Wissen, oder sind böswillig. Selbst namhafte Persönlichkeiten, denen man gewiss keine Einfalt unterstellen kann, heizen diese Diskussion an.</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass die Freiburger Schule und somit die Thesen über den Neoliberalismus, wesentlich die Grundlage für die  <strong>Soziale Marktwirtschaft </strong>bilden.</p>
<p>Diese wurde maßgeblich von Alfred Müller-Armack, Leiter der Grundsatzabteilung im Wirtschaftsministerium Ludwig Erhards, definiert und von Erhard gegen den Argwohn der Amerikaner durchgesetzt.</p>
<p>Die Soziale Marktwirtschaft und eben der Neoliberalismus stellen den Menschen in den Mittelpunkt allen gesellschaftlichen Geschehens.</p>
<p><strong>Wirtschaft  und  Staat  haben demzufolge einzig und allein den Sinn und die Aufgabe dem Menschen zu dienen</strong>.</p>
<p>Die Väter dieser Thesen haben vor allem erkannt, dass ein völlig frei wettbewerbender Markt seine Freiheit selber abschafft. Zu den wichtigsten Spielregeln zählt daher, dass Machtkartelle und unfaire Verdrängung zu verhindern sind. Ebenso soll die Freiheit auf dem Markt mit einem sozialen Ausgleich verbunden werden<strong>. </strong></p>
<p><strong> </strong>Der Neoliberalismus und die Soziale<strong> </strong>Marktwirtschaft verstehen sich also als die Gestalter einer klaren Rahmenordnung für Wirtschaft und Gesellschaft, welche die individuellen Freiheitsrechte schützt und die die Kraft des Wettbewerbs zum Wohle aller nutzt.</p>
<p>Der Liberalismus fordert Respekt gegenüber Leistung, Ertrag und Besitz.</p>
<p>In gleichem Maße fordert er Solidarität ein, gegenüber den Bürgern, die in Not geraten sind. Allerdings wird er immer zuerst nach Wegen suchen, die Bedürftigen aus ihrer Isolation zu befreien und ihnen zu helfen, in das gesellschaftliche Leben zurückzufinden. Materielle Hilfe hat ihren selbstverständlichen Platz für einen notwendigen Zeitraum oder in schweren Fällen auch auf  Dauer.</p>
<p>Subsidiarität hat Vorrang vor Abhängigkeit vom Staat.</p>
<p>Man kann das Wesen der Sozialen Marktwirtschaft gerne mit einem Fußballspiel vergleichen: Jeder Spieler und jede Mannschaft darf sich ihren Talenten und ihren Konzepten entsprechend entfalten. Alles jedoch geschieht    nach klaren Regeln. Diese werden vom Schiedsrichter (Staat) überwacht und Verstöße werden geahndet.</p>
<p>Der, ihr zu Grunde liegende Neoliberalismus, ist also keinesfalls rein kapitalistisch ausgerichtet. Er erkennt, dass ein ungezügelter Kapitalismus zu sozialen Verwerfungen führt.</p>
<p>Da andererseits der Sozialismus die Menschen in staatliche Abhängigkeit und in Armut bringt, lehnt er jede staatliche Bevormundung und die immer mit ihr einhergehende Regulierungswut ab.</p>
<p>Kompetente Rahmenbedingungen sollen Fehlentwicklungen verhindern. Übertriebenes Regulieren soll jedoch vermieden werden.</p>
<p>Linke Überzeugungen, die nach einem egalitären Gerechtigkeitskonzept rufen, Leistung beargwöhnen, sowie Ertrag vergesellschaften wollen, stehen diesen Grundsätzen entgegen.</p>
<p>Wenn Leistung sich nicht mehr lohnt, schwindet die Leistungsbereitschaft und mit ihr der wirtschaftliche Ertrag. Das Steueraufkommen, das materielle Solidarität erst ermöglicht, wird geringer.</p>
<p>Ebenso missachtet linke Politik die menschliche Natur, die immer nach Vorteilen strebt. Daraus folgt, dass die Gleichschaltung der Individuen nur möglich ist durch Diktatur.</p>
<p>Der wahre Neoliberalismus steht für Demokratie und die sie tragenden          Mehrheitsentscheidungen. In gleichem Maße schützt er Minderheiten.</p>
<p>Er steht für Pluralismus, aber er besteht auch auf dem Respekt vor dem Grundgesetz.</p>
<p><strong>Der Markt braucht einen Ordnungsrahmen, aber er erstickt an Überreglementierung und Interventionismus.</strong></p>
<p>Je mehr der Staat übertrieben reguliert, desto geringer wird der Ertrag der Wirtschaft. Das schadet letzten Endes immer zuerst dem „Kleinen Mann“.</p>
<p>Was nicht erwirtschaftet wird, kann nicht verteilt werden.</p>
<p>Die Gefahren für die Soziale Marktwirtschaft liegen im Überziehen der sozialen Belange auf der einen Seite, sowie in Gier und Unvernunft auf der anderen.</p>
<p>Die Verwerfungen zeigen sich u.a. durch Protektionismus, Planwirtschaft, Bevormundung und der alles regulierenden Abhängigkeit der Bürger vom Staat durch zu hohe direkte und indirekte Steuern.</p>
<p>Die Herausforderungen für diesen „deutschen Weg“, entstehen durch die kapitalistisch ausgerichteten globalen Märkte und Finanzmärkte.</p>
<p>Der Neoliberalismus und die Soziale Marktwirtschaft bauen auf die Vernunft, sowie den Willen der Bürger, ein gemeinsames Haus bestellen zu wollen. Dies bedingt die Einsicht, dass wir vom Gemeinwesen nicht nur profitieren dürfen, sondern diesem auch zu dienen haben.</p>
<p>Sie zeichnen also das Bild einer Gesellschaft, in der ihre Bürger einen Staat unterhalten und ihm den Auftrag geben, sowie die Macht verleihen, das Gemeinwohl zu organisieren, für Recht und Ordnung zu sorgen, aber vor allem die Freiheit des Einzelnen zu schützen.</p>
<p>Ein solcher Staat und besonders seine Politiker sind im Gegensatz zu linken Überzeugungen nicht der Vormund der Bürger, sondern deren Dienstleister.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/fremde-federn-die-wahrheit-uber-den-neoliberalismus-oder-wann-werden-wir-vernunftig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gliederung des Entwurfs der Grundsatzkommission</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/gliederung-des-entwurfs-der-grundsatzkommission/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/gliederung-des-entwurfs-der-grundsatzkommission/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1124</guid>
		<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch finden Sie hier die Gliederung des Entwurfs der Grundsatzkommission: Übersicht über Inhalt und Argumentation Verantwortung für die Freiheit Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft (Entwurf der Grundsatzkommission – Stand 6.2.2012) I. Freiheit ist nicht selbstverständlich Die Freiheit &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/gliederung-des-entwurfs-der-grundsatzkommission/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf vielfachen Wunsch finden Sie hier die <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Gliederung2.pdf">Gliederung</a> des Entwurfs der Grundsatzkommission:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Übersicht über Inhalt und Argumentation</strong><br />
<strong>Verantwortung für die Freiheit</strong><br />
<strong>Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft</strong><br />
(Entwurf der Grundsatzkommission – Stand 6.2.2012)<span id="more-1124"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>I. Freiheit ist nicht selbstverständlich</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Die Freiheit des Einzelnen ist Grund und Grenze liberaler Politik</li>
<li>Deutschland hat eine liberale Grundordnung</li>
<li>Freiheit ist eine Errungenschaft</li>
<li>Die Freiheit Deutschlands ist nie ganz gewonnen</li>
<li>Der Herrschaft der Angst setzen wir den Mut zur Gestaltung entgegen</li>
<li>Wir nehmen die Herausforderungen an</li>
<li>Unser Deutschland soll ein Land der Freiheit und der Chancen sein</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>II. Unser Auftrag ist die Freiheit</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Die FDP ist die einzige Partei der Freiheit</li>
<li>Die Freiheit des Einzelnen ist selbstbestimmte Entfaltung</li>
<li>Die Freiheit der Vielen ist selbstbestimmte Entwicklung</li>
<li>Fairness und Gerechtigkeit schützen vor Gleichmacherei</li>
<li>Verantwortung, Solidarität und Nachhaltigkeit als liberale Prinzipien</li>
<li>Freiheitliche Politik und bürgerliche Haltung</li>
<li>Zukunft entsteht durch Selbstbestimmung, nicht durch den Staat</li>
<li>Aufgaben einer Regierung</li>
<li>Kulturelle Werte schaffen den Raum der Freiheit</li>
<li>Die Freiheit des Einzelnen wächst über nationale Grenzen hinaus</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III. Chancen für freie Menschen – Ordnung für offene Bürgergesellschaften</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>III.1 Wachstum und nachhaltige Entwicklung dienen dem Fortschritt</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Fortschritt für mehr Chancen</li>
<li>Wachstum ist Leben</li>
<li>Persönliches und gesellschaftliches Wachstum heißt Entfaltung</li>
<li>Wirtschaftswachstum fördert Wohlstand</li>
<li>Wachstum schafft Qualität</li>
<li>Wachstum braucht Wissen und Technik</li>
<li>Grenzen der Natur respektieren, Grenzen des Wachstums verschieben</li>
<li>Freiheit und Wachstum brauchen Ordnungsrahmen</li>
<li>Wachstum braucht Generationengerechtigkeit</li>
<li>Nachhaltige Entwicklung in Verantwortung für die Freiheit</li>
<li>Wachstum braucht Infrastruktur</li>
<li>Wachstum mit neuer Energie</li>
<li>Wachstum und Entwicklung lösen globale Probleme</li>
<li>Klimaschutz und Wachstum verbinden</li>
<li>Wachstum in internationaler Verantwortung</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III.2 Mut zur Selbstentfaltung – Chance auf Aufstieg</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Vielfalt ist eine Chance für individuelle Selbstentfaltung und sozialen Aufstieg</li>
<li>Emanzipation heißt, sich aus Unmündigkeit zu befreien</li>
<li>Familie als Gemeinschaft mit Kindern verstehen und schützen</li>
<li>Vereinbarkeit von Ausbildung, Beruf und Familie</li>
<li>Stärkung von Verantwortungsgemeinschaften</li>
<li>Selbstverantwortung durch Bildung ermöglichen</li>
<li>Bildung an Kindern und Jugendlichen ausrichten</li>
<li>Die Sicherung des Existenzminimums ist eine Errungenschaft</li>
<li>Chancen auf Teilhabe statt Alimentierung</li>
<li>Ermutigender Sozialstaat</li>
<li>Erneuerter Gesellschaftsvertrag zwischen den Generationen</li>
<li>Gesundheit und Pflege im demografischen Wandel</li>
<li>Zusammen wachsen in der offenen Bürgergesellschaft</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III.3 Souveräne Bürger durch den Rechtsstaat schützen</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Freiheit braucht Rechtsstaat</li>
<li>Privatsphäre und Freiheit von Zwang</li>
<li>Bürgerrechte in der digitalen Welt</li>
<li>Freiheit braucht Sicherheit – Sicherheit braucht Freiheit</li>
<li>Privates Eigentum schützen</li>
<li>Geistiges Eigentum muss geschützt, seine Nutzung möglich sein</li>
<li>Bürgersouveränität gewährleisten</li>
<li>Religion, Staat und Republik</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III.4 Selbstbestimmung in der offenen Bürgergesellschaft und Demokratie</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Selbstorganisation in der offenen Bürgergesellschaft – Selbstregierung in der Demokratie</li>
<li>Föderalismus heißt Einheit in Vielfalt</li>
<li>Subsidiarität ist ein Auftrag zu Bürgernähe und Dezentralisierung</li>
<li>Für eine neue Balance zwischen Bürger und Staat</li>
<li>Liberale Tugenden</li>
<li>Die offene Bürgergesellschaft ist das umfassende Projekt der Freiheit</li>
<li>Selbstorganisation und Entstaatlichung der aktiven Bürgergesellschaft</li>
<li>Liberale Kulturpolitik sichert das Wachstum kreativen kulturellen Engagements</li>
<li>Offene Bürgergesellschaft im digitalen Wandel</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III.5 Die Soziale Marktwirtschaft als Chancenordnung für Wachstum und</strong><br />
<strong>Wohlstand</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Marktwirtschaft ist eine Werteordnung, die Wachstum schafft und Chancen eröffnet</li>
<li>Der Staat ist Schiedsrichter des Marktes, nicht Mitspieler</li>
<li>Das Prinzip der Haftung und die Bildung von Eigentum verpflichten zur Wahrnehmung von</li>
<li>Verantwortung</li>
<li>Verantwortung am Markt: Mündige Verbraucher, ehrbare Kaufleute, selbstbestimmte</li>
<li>Arbeitnehmer</li>
<li>Faire Teilhabe am Wohlstand entsteht aus Leistung und Wettbewerb</li>
<li>Erneuerung der Wirtschaftsordnung für eine streitbare und wehrhafte Marktwirtschaft</li>
<li>Die wehrhafte Marktwirtschaft braucht besser regulierte Finanzmärkte</li>
<li>Die streitbare Marktwirtschaft stärkt Realwirtschaft und Mittelstand</li>
<li>Politik auf Pump beenden: Von der Schuldenbremse zur Schuldenfreiheit</li>
<li>Globalisierung als Chance begreifen</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>III.6 Für ein liberales Europa in der Welt</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Liberale Freiheitsordnungen für eine Welt in Freiheit</li>
<li>Neue Probleme verlangen globale Lösungen</li>
<li>Freiheit ist attraktiv</li>
<li>Europa als liberales Versprechen und Verpflichtung</li>
<li>Wir wollen die politische Union Europas</li>
<li>Liberale Politik ist Friedenspolitik</li>
<li>Asymmetrische Bedrohungen von Frieden, Freiheit und Sicherheit</li>
<li>Sicherheitspolitik mit zivilem Vorrang</li>
<li>Zusammenarbeit und Entwicklung schaffen freie Gesellschaften</li>
<li>Global Governance: Alte Partnerschaften festigen, neue Partnerschaften begründen</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/gliederung-des-entwurfs-der-grundsatzkommission/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Marco Buschmann: Die Hälfte für den Staat ist genug</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/marco-buschmann-die-halfte-fur-den-staat-ist-genug/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/marco-buschmann-die-halfte-fur-den-staat-ist-genug/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1111</guid>
		<description><![CDATA[Im Kapitel III. 5 thematisiert der Entwurf der Grundsatzkommission, dass die Belastung durch direkte Steuern nie mehr als 50 Prozent betragen sollte. Zur Aufnahme eines Halbteilungsgrundsatzes als Ergänzung zur Schuldenbremse im Grundgesetz schreibt Marco Buschmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/marco-buschmann-die-halfte-fur-den-staat-ist-genug/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p data-ft="{&quot;type&quot;:1}">Im Kapitel III. 5 thematisiert der Entwurf der Grundsatzkommission, dass die Belastung durch direkte Steuern nie mehr als 50 Prozent betragen sollte. <a href="http://www.marco-buschmann.de/wcsite.php?wc_c=47390">Zur Aufnahme eines Halbteilungsgrundsatzes als Ergänzung zur Schuldenbremse im Grundgesetz schreibt Marco Buschmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a> (Ausgabe vom 09. Februar 2012):</p>
<p>Die Hälfte für den Staat ist genug<a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/MB.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1116" title="MB" src="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/MB-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Der Halbteilungsgrundsatz muss als Ergänzung zur Schuldenbremse in das Grundgesetz</p>
<p>Schuldenbremsen dienen der Begrenzung von Staatsschulden. Sie verlangen nach Senkung der Staatsausgaben oder Steigerung der Staatseinnahmen &#8211; etwa durch die Erhöhung von Ertragsteuern.<span id="more-1111"></span> In Deutschland gibt es mittlerweile eine strukturelle Mehrheit von Profiteuren hoher Staatsausgaben und nur noch eine Minderheit, die zur Finanzierung der Staatseinnahmen durch Ertragsteuern beiträgt. Daher besteht die Gefahr einer steuerlichen &#8220;Tyrannei der Mehrheit&#8221; dieser Profiteure über die finanzierende Minderheit. Diese Gefahr wird aufgrund von Schuldenbremsen künftig eher steigen, eben weil weitere Verschuldung zur Finanzierung von Staatstätigkeit zu Recht verboten ist. Die Verfassungspolitik ist daher aufgerufen, hier Minderheitenschutz zu gewähren. Ein Weg wäre die Kodifizierung des Halbteilungsgrundsatzes.</p>
<p>25 EU-Mitgliedstaaten haben sich jüngst auf einen Fiskalpakt verständigt. Er sieht insbesondere die Einführung von Schuldenbremsen nach deutschem Vorbild vor. Erweist sich das Instrument als effektiv, werden die Staaten Europas ihren Finanzbedarf künftig immer weniger durch Schulden decken können. Die Idee dahinter ist eigentlich, dass die Staaten ihre Ausgaben reduzieren sollen.</p>
<p>Doch dass der Staat seine Ausgaben senkt, ist leichter gesagt als getan: Die Finanzwissenschaft arbeitet schon seit langem mit dem sogenannten Wagnerschen Gesetz. Danach steigen die Staatsausgaben stets schneller als die Einnahmen. Das heißt: Selbst wenn der Staat Geld wie Heu hat, gibt er immer noch mehr aus. Dieser Zusammenhang hat sich in der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten so erstaunlich stabil erwiesen, dass es naiv wäre zu glauben, er ließe sich auf Knopfdruck aufheben.</p>
<p>Eine Erklärung für diese Stabilität bietet die Theorie der &#8220;rent seeking society&#8221;: Parteien suchen Zustimmung bei Wahlen durch immer mehr staatliche Leistungen. Für einmal eingeführte Leistungen gilt dann der sogenannte &#8220;Sperrklinkeneffekt&#8221;: Wer sie einsparen möchte, wird schlicht abgewählt. Schon vor Jahren haben Ökonomen darauf hingewiesen, dass es in Deutschland mittlerweile mehr Wähler gibt, die von Transfereinkommen im ökonomischen Sinne leben, als Wähler, die Ertragsteuern etwa in Form der Lohn- oder Einkommensteuer zahlen. Dieser Befund erklärt den strukturellen Druck auf die politischen Parteien, Leistungen auszuweiten, jedenfalls aber in keinem Fall einzuschränken. Im Wahlkampf ist die Ausweitung von Leistungen daher gegenüber der Einsparung von Ausgaben stets die dominante Strategie.</p>
<p>Ist für die Finanzierung dieser Leistungen der Weg in die Verschuldung — zu Recht — durch Schuldenbremsen versperrt, so muss die finanzierende Minderheit in immer kürzeren Abständen mit immer höheren Abgabenlasten rechnen. Es droht, mit den Worten Alexis de Tocquevilles, eine steuerliche Tyrannei der Mehrheit. Sie erhöht ohne Maß die Lasten der Minderheit, um selbst davon zu profitieren, statt zu sparen. Wenn man so will, stimmen mehr Füchse als Hasen darüber ab, was zum Abendessen verspeist wird.</p>
<p>Die Antwort moderner Demokratien auf solche Befunde ist die Markierung verfassungsrechtlicher Grenzen. Sie hegen den politischen Entscheidungsprozess etwa durch Grundrechte bzw. Regelungen des Minderheitenschutzes ein. Die Ableitung solcher Grenzen aus dem geltenden Verfassungsrecht hat in Deutschland bislang nur sehr begrenzt gefruchtet: Zwar geht die vorherrschende Meinung vom Primat der Privatnützigkeit der Erträge der Bürger aus. Jedoch hat sich dies bislang handfest nur bei der Steuerfreiheit des Existenzminimums und beim Verbot erdrosselnder oder konfiskatorischer Besteuerung ausgewirkt. Wer nicht am Rande der wirtschaftlichen Existenz durch fehlende Erträge oder durch unmittelbar vernichtend wirkende Ertragsbesteuerung steht, hat kaum Aussicht auf Erfolg, um sich rechtlich wehren zu können.</p>
<p>Zwar ist das Bundesverfassungsgericht kurzzeitig dem Konzept des sogenannten Halbteilungssatzes gefolgt. Danach muss mindestens die Hälfte der durch Arbeit<br />
und Eigentum erzielten Erträge beim Steuersubjekt verbleiben. Daran gab es jedoch Kritik, weil der Wortlaut des Grundgesetzes dazu kaum etwas hergab. Das Bundesverfassungsgericht distanzierte sich daher ein Jahr später wieder von seiner Idee.</p>
<p>Wenn der Gedanke aber richtig ist, er sich aber nicht im Wege der Rechtsfortbildung verwirklichen lässt, dann muss der Verfassungsgesetzgeber aktiv werden. Eine verfassungsrechtliche Kodifizierung des Halbteilungsgrundsatzes wäre eine wichtige Ergänzung zur Schuldenbremse. Nur so wäre sicherzustellen, dass Politik künftig spart, statt ohne Maß die Abgabenlast zu erhöhen.</p>
<p>Die Gerechtigkeitsidee dahinter ist uralt: Selbst die Benediktsregel, in der die Pflege hilfsbedürftiger Brüder &#8220;vor und über allem&#8221; steht, mahnt an, dass die Hilfsbedürftigen ihre Brüder &#8220;nicht durch übertriebene Ansprüche traurig&#8221; machen sollen. Nimmt man das Primat der Privatnützigkeit ernst, dann muss klar sein, dass man dem Einzelnen mindestens so viel von den Früchten seiner Arbeit lassen muss, wie man ihm wegnimmt. Und selbst im Volksmund gilt die Regel &#8220;halbe-halbe machen&#8221; evident als gerecht. Spätestens dann sollte Schluss sein beim Teilen. Das muss auch zwischen Bürger und Staat gelten.</p>
<p>* Der Autor ist Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Recht der FDP-Fraktion.</p>
<p>(c) Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/marco-buschmann-die-halfte-fur-den-staat-ist-genug/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Entwurf der Grundsatzkommission: „Verantwortung für die Freiheit. Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft“</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/entwurf-der-grundsatzkommission-%e2%80%9everantwortung-fur-die-freiheit-freiheitsthesen-der-fdp-fur-eine-offene-burgergesellschaft/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/entwurf-der-grundsatzkommission-%e2%80%9everantwortung-fur-die-freiheit-freiheitsthesen-der-fdp-fur-eine-offene-burgergesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Scholl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1024</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, mit dem heutigen Tage legt Ihnen die Grundsatzkommission ihren Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm der FDP vor: „Verantwortung für die Freiheit. Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft“. Damit beginnt die letzte Phase unserer Grundsatzdebatte: Alle Mitglieder &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/entwurf-der-grundsatzkommission-%e2%80%9everantwortung-fur-die-freiheit-freiheitsthesen-der-fdp-fur-eine-offene-burgergesellschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,<a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/foto_pd_bunt_528kb.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-996" title="foto_pd_bunt_528kb" src="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/foto_pd_bunt_528kb-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>mit dem heutigen Tage legt Ihnen die Grundsatzkommission ihren Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm der FDP vor: „Verantwortung für die Freiheit. <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Freiheitsthesen.pdf">Freiheitsthesen</a> der FDP für eine offene Bürgergesellschaft“. Damit beginnt die letzte Phase unserer Grundsatzdebatte: Alle Mitglieder und die Gremien sind aufgerufen, den Entwurf zu debattieren und zu kommentieren. Auf unserem Parteitag am 21. und 22. April 2012 in Karlsruhe wollen wir das Grundsatzprogramm dann beschließen.<span id="more-1024"></span></p>
<p>Über 5.000 Liberale mit und ohne Parteibuch haben sich seit Oktober 2010 in die Grundsatzdebatte eingeschaltet. Kreis- und Ortsverbände haben Arbeitskreise gegründet und Veranstaltungen durchgeführt, Landes- und Bundesfachausschüsse haben Stellungnahmen erarbeitet, und viele Mitglieder haben der Grundsatzkommission ihre Hinweise per Post, per Umfragen und im Internet gegeben. Die Grundsatzkommission hat die Debatte mit elf Programmforen mit 150 Fachpolitikern und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vertieft. Obwohl wir die Grundsatzdebatte in der Zeit des Mitgliederentscheids im Herbst 2011 aussetzen mussten, konnte so ein umfassender Entwurf entstehen.</p>
<p><iframe title="YouTube-Video: 'FDP-Generalsekret&auml;r Patrick D&ouml;ring l&auml;dt zur Diskussion &uuml;ber den Entwurf des Grundsatzprogramms.'" width="412" height="280" src="http://www.youtube.com/embed/AcOaR3hTqSg?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ihnen allen danke ich für Ihre bisherige Arbeit – und ich lade Sie herzlich ein, jetzt persönlich an der Verbesserung des vorliegenden Entwurfs mitzuwirken. Unser Grundsatzprogramm ist nur dann gut und sinnvoll, wenn es den Grundkonsens innerhalb unserer Partei widerspiegelt. Ihre Anregungen und konkreten Änderungsvorschläge geben der Grundsatzkommission und dem Bundesvorstand wertvolle Hinweise und Orientierung. Sie erreichen uns unter <a href="mailto:grundsatzprogramm@fdp.de">grundsatzprogramm@fdp.de</a>.</p>
<p>Wie Sie dem <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wp-content/uploads/Fahrplan.pdf">Fahrplan</a> entnehmen, erfolgt die Debatte bis zum Parteitag in zwei Stufen. Für eine erste Diskussion des Entwurfs ist zunächst Zeit bis zum 8. März 2012, denn am 12. März 2012 wird die Grundsatzkommission alle bis zum 8. März eingegangenen Anregungen sichten und gegebenenfalls den Entwurf anpassen. Am19. März 2012 wird dann der Bundesvorstand den Entwurf beraten und als Leitantrag für den 63. Ord. Bundesparteitag in Karlsruhe am 21. und 22. April 2012 verabschieden. Im Anschluss können wie üblich Änderungsanträge für den Antrag gestellt werden.</p>
<p>Damit bleiben für konkrete innerparteiliche Diskussion am Entwurf etwas über zehn Wochen Zeit. Der Mitgliederentscheid hat gezeigt, dass die FDP auch in zehn Wochen viel Kraft und Willen aufbringen kann, sich intensiv mit grundlegenden Fragen auseinanderzusetzen – es lohnt sich! Schon jetzt möchte ich mich herzlich für Ihre Ideen und Anregungen bedanken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Patrick Döring, MdB</p>
<p>Designierter Generalsekretär der FDP</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/entwurf-der-grundsatzkommission-%e2%80%9everantwortung-fur-die-freiheit-freiheitsthesen-der-fdp-fur-eine-offene-burgergesellschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wachstum als neues Leitmotiv der FDP</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wachstum-als-neues-leitmotiv-der-fdp/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wachstum-als-neues-leitmotiv-der-fdp/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Gohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=1005</guid>
		<description><![CDATA[Der Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms, das Anfang kommender Woche an die Parteigliederungen verschickt wird, wird vom Leitmotiv eines neuen Wachstumsbegriffs geprägt. Dazu gab der FDP-Vorsitzende Dr. Philipp Rösler dem Mitgliedermagazin der FDP ein Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms, das Anfang kommender Woche an die Parteigliederungen verschickt wird, wird vom Leitmotiv eines neuen Wachstumsbegriffs geprägt. Dazu gab der FDP-Vorsitzende Dr. Philipp Rösler dem Mitgliedermagazin der FDP <a title="Interview mit Dr. Philipp Rösler zum Wachstum als neues Leitmotiv der FDP" href="http://www.fdp.de/Aktuelle-Meldungen-aus-der-Bundespartei/543c185/index.html?id=16735&amp;suche=FDP%20Bundespartei" target="_blank">ein Interview</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/wachstum-als-neues-leitmotiv-der-fdp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erster Leitartikel zum Entwurf des Grundsatzprogramms ist gut</title>
		<link>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/erster-leitartikel-zum-entwurf-des-grundsatzprogramms-ist-gut/</link>
		<comments>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/erster-leitartikel-zum-entwurf-des-grundsatzprogramms-ist-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Gohl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheitskongress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/?p=999</guid>
		<description><![CDATA[Die Rheinische Post kennt den Entwurf des neuen Grundsatzprogramms und kommentiert: Neue Liberale VON MICHAEL BRÖCKER Wer sich das Grundsatzprogramm der FDP durchliest, mag kaum verstehen, warum der politische Liberalismus so in Verruf geraten ist. Da wird ein klares, umfassendes &#8230; <a href="http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/erster-leitartikel-zum-entwurf-des-grundsatzprogramms-ist-gut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rheinische Post <a title="FDP wirbt für den &quot;liberalen Sozialstaat&quot;" href="http://nachrichten.rp-online.de/politik/fdp-wirbt-fuer-den-liberalen-sozialstaat-1.2689512" target="_blank">kennt den Entwurf</a> des neuen Grundsatzprogramms <a title="Neue Liberale" href="http://nachrichten.rp-online.de/leitartikel/neue-liberale-1.2689527" target="_blank">und kommentiert</a>:</p>
<p>Neue Liberale<br />
VON MICHAEL BRÖCKER<br />
Wer sich das Grundsatzprogramm der FDP durchliest, mag kaum verstehen, warum der politische Liberalismus so in Verruf geraten ist. Da wird ein klares, umfassendes Bild einer Gesellschaft skizziert, die auf den Einzelnen setzt, aber das Ganze im Blick hat. Für eine Wachstums- und Wissensgesellschaft ist der mündige Bürger die entscheidende Bedingung. Mehr denn je verweist die FDP aber darauf, dass die Verantwortung des Individuums für die Freiheit aller die hinreichende Bedingung für eine funktionierende Bürgergesellschaft ist. Es braucht den Ordnungsrahmen, um das Kraftvolle des Liberalismus zur Geltung kommen zu lassen. Es sind nicht die &#8220;neoliberalen&#8221; Gedanken, die in dem Programm glänzen, sondern die Passagen zum liberalen Sozialstaat, zur Generationengerechtigkeit und zu fairem Wettbewerb. Diese FDP verzichtet auf Parolen wie &#8220;Privat vor Staat&#8221; und &#8220;Mehr Netto vom Brutto&#8221;.</p>
<p>Gut so. Denn ein ordnender Liberalismus, der die Soziale Marktwirtschaft ertüchtigt, Wettbewerb in verkrustete Strukturen bringt, auf Teilhabe setzt und die Finanz- und Realwirtschaft zusammenführt, wird gebraucht. Die FDP muss dies im Regierungsalltag zeigen. Nur so kann sie wieder eine ernstzunehmende Kraft werden. Nicht nur auf dem Papier.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.chancen-fuer-morgen.de/aktuelles/erster-leitartikel-zum-entwurf-des-grundsatzprogramms-ist-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

