Fremde Federn: Die Wahrheit über den Neoliberalismus, oder: Wann werden wir vernünftig?

Hans Hermann Jansen über die Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Effizienz:

Die Wahrheit über den Neoliberalismus,

oder: Wann werden wir vernünftig.

 

Vor dem Hintergrund der schlechten Umfragewerte der Bundes-Liberalen und der Ereignisse in Berlin erscheinen seit einigen Wochen ungewohnt häufig Artikel in der Presse, die sich, neben der scharfen und zum Teil auch zynischen Kritik, mit dem Liberalismus und seinem Kern, der Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Effizienz, beschäftigen. Weiterlesen

Gliederung des Entwurfs der Grundsatzkommission

Auf vielfachen Wunsch finden Sie hier die Gliederung des Entwurfs der Grundsatzkommission:

Übersicht über Inhalt und Argumentation
Verantwortung für die Freiheit
Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft
(Entwurf der Grundsatzkommission – Stand 6.2.2012) Weiterlesen

Marco Buschmann: Die Hälfte für den Staat ist genug

Im Kapitel III. 5 thematisiert der Entwurf der Grundsatzkommission, dass die Belastung durch direkte Steuern nie mehr als 50 Prozent betragen sollte. Zur Aufnahme eines Halbteilungsgrundsatzes als Ergänzung zur Schuldenbremse im Grundgesetz schreibt Marco Buschmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 09. Februar 2012):

Die Hälfte für den Staat ist genug

Der Halbteilungsgrundsatz muss als Ergänzung zur Schuldenbremse in das Grundgesetz

Schuldenbremsen dienen der Begrenzung von Staatsschulden. Sie verlangen nach Senkung der Staatsausgaben oder Steigerung der Staatseinnahmen – etwa durch die Erhöhung von Ertragsteuern. Weiterlesen

Entwurf der Grundsatzkommission: „Verantwortung für die Freiheit. Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft“

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

mit dem heutigen Tage legt Ihnen die Grundsatzkommission ihren Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm der FDP vor: „Verantwortung für die Freiheit. Freiheitsthesen der FDP für eine offene Bürgergesellschaft“. Damit beginnt die letzte Phase unserer Grundsatzdebatte: Alle Mitglieder und die Gremien sind aufgerufen, den Entwurf zu debattieren und zu kommentieren. Auf unserem Parteitag am 21. und 22. April 2012 in Karlsruhe wollen wir das Grundsatzprogramm dann beschließen. Weiterlesen

Wachstum als neues Leitmotiv der FDP

Der Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms, das Anfang kommender Woche an die Parteigliederungen verschickt wird, wird vom Leitmotiv eines neuen Wachstumsbegriffs geprägt. Dazu gab der FDP-Vorsitzende Dr. Philipp Rösler dem Mitgliedermagazin der FDP ein Interview.

Erster Leitartikel zum Entwurf des Grundsatzprogramms ist gut

Die Rheinische Post kennt den Entwurf des neuen Grundsatzprogramms und kommentiert:

Neue Liberale
VON MICHAEL BRÖCKER
Wer sich das Grundsatzprogramm der FDP durchliest, mag kaum verstehen, warum der politische Liberalismus so in Verruf geraten ist. Da wird ein klares, umfassendes Bild einer Gesellschaft skizziert, die auf den Einzelnen setzt, aber das Ganze im Blick hat. Für eine Wachstums- und Wissensgesellschaft ist der mündige Bürger die entscheidende Bedingung. Mehr denn je verweist die FDP aber darauf, dass die Verantwortung des Individuums für die Freiheit aller die hinreichende Bedingung für eine funktionierende Bürgergesellschaft ist. Es braucht den Ordnungsrahmen, um das Kraftvolle des Liberalismus zur Geltung kommen zu lassen. Es sind nicht die “neoliberalen” Gedanken, die in dem Programm glänzen, sondern die Passagen zum liberalen Sozialstaat, zur Generationengerechtigkeit und zu fairem Wettbewerb. Diese FDP verzichtet auf Parolen wie “Privat vor Staat” und “Mehr Netto vom Brutto”.

Gut so. Denn ein ordnender Liberalismus, der die Soziale Marktwirtschaft ertüchtigt, Wettbewerb in verkrustete Strukturen bringt, auf Teilhabe setzt und die Finanz- und Realwirtschaft zusammenführt, wird gebraucht. Die FDP muss dies im Regierungsalltag zeigen. Nur so kann sie wieder eine ernstzunehmende Kraft werden. Nicht nur auf dem Papier.

 

Schlussphase der Debatte zum Grundsatzprogramm

Ein erster Entwurf wird Anfang Februar 2012 vorliegen.

 

Der designierte Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, führt die Arbeit am Entwurf eines neuen liberalen Grundsatzprogramms in die entscheidende Phase. Als Mitglied der Grundsatzkommission hat Döring die Arbeit am neuen Grundsatzprogramm bereits mitgeprägt und übernimmt nun deren Vorsitz.

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40 Jahre Freiburger Thesen

„Liberalismus lässt die Menschen in Ruhe, aber nicht im Stich“, fasst FDP-Generalsekretär Christian Lindner eine der Kernaussagen der „Freiburger Thesen“ Christian Lindnerzusammen – jenem liberalen Grundsatzprogramm, das vor kurzem seinen 40 Geburtstag feierte. Warum sich ein Blick in die liberale Fibel auch zur Bewältigung aktueller Fragen immer wieder lohnt, erklärt Lindner in seinem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“.

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Veränderungen im zeitlichen Ablauf der Grundsatzdebatte

Ursprünglich war geplant, auf dem a.o. Bundesparteitag am 12. und 13. November in Frankfurt einen Entwurf für das neue liberale Grundsatzprogramm vorzulegen. Angesichts des Diskussionsbedarfs zu dringlichen Themen ist ein Entwurf jedoch bis Anfang kommenden Jahres zurückgestellt. Auf dem Bundesparteitag wird es aber einen Bericht über den Stand der Debatte geben. Der Entwurf zum neuen liberalen Grundsatzprogramm wird dann Anfang 2012 von der Grundsatzkommission vorgelegt. Über die genauen Termine berät die Grundsatzkommission auf ihrer nächsten Sitzung. Nach breiter Diskussion in der ganzen Partei und dann fast zweijähriger Arbeit soll das neue Grundsatzprogramm der FDP auf dem 63. Bundesparteitag am 21. und 22. April 2012 in Karlsruhe beraten und beschlossen werden.

KAUCH: Unzutreffende Darstellung zur FDP-Programmarbeit

Berlin. Das FDP-Bundesvorstandsmitglied, Vorsitzender des Programmforums „Zukunft der sozialen Verantwortung“, MICHAEL KAUCH, erklärt zu Medienberichten, das Programmforum empfehle in einem Papier, gesetzliche Mindestlöhne künftig nicht mehr auszuschließen:

„Ein Abschlussbericht unseres Programmforums ‘Zukunft der sozialen Verantwortung’ liegt überhaupt noch nicht vor. Demzufolge trifft die Berichterstattung über einen solchen Bericht für die Grundsatzprogrammkommission nicht zu.“